Neues Spiel, alte Sorgen: VFC-Trainer muss erneut seine Defensive umstellen

Die Aufgaben werden nicht leichter: Acht Tage nach ihrer unglücklichen 0:1-Niederlage beim Spitzenreiter SV Waren treffen die Verbandsliga-Fußballer des VFC am Sonnabend auf ein weiteres Verbandsliga-Spitzenteam. Dabei empfangen sie ab 14 Uhr den MSV Pampow, der als Tabellendritter mit breiter Brust anreist. Ihre letzten fünf Punktspiele konnten die Westmecklenburger allesamt in überzeugender Manier gewinnen und erzielten dabei insgesamt 25 Treffer. Zuletzt schickten sie Aufsteiger Roggendorf mit einer 1:11-Packung im Gepäck auf die Heimreise.

“Unser Gegner ist momentan richtig gut drauf. Unser Ziel ist es, vor eigenem Publikum eine positive Vorstellung abzuliefern. Wir werden gut vorbereitet ins Spiel gehen”, sagt VFC-Trainer Hagen Reeck. Im Hinspiel gab es für seine Kicker nichts zu holen. Trotz eines Treffers von Damian Staniszewski mussten sich die Peenestädter in Pampow mit 1:4 geschlagen geben. Deutlich besser sieht die Heimbilanz der Peenestädter gegen MSV aus. Seit ihrem Aufstieg in die Verbandsliga vor drei Jahren haben im eigenen Stadion gegen Pampow noch keinen einzigen Zähler abgegeben. Die beiden bisherigen Aufeinandertreffen gewannen sie im Werner-Seelenbinder-Stadion mit 3:2 und 4:2. “Diese Serie würden wir natürlich sehr gern ausbauen. Wir wissen aber, dass dies ein ganz schwieriges Unterfangen wird”, macht der 54-jährige Verantwortliche deutlich. Er hofft, dass die magere Heimbilanz morgen aufgebessert wird, immerhin  liegt der letzte Punktspiel-Sieg des VFC-Teams vor heimischer Kulisse mit dem 2:0-Erfolg gegen den Greifswalder SV schon fast sieben Monate  zurück. “Für uns ist es in dieser Saison auf eigenem Rasen nicht gerade optimal gelaufen. Vor allem beim 1:1-Unentschieden gegen Aufsteiger Roggendorf haben wir zuletzt nicht gut ausgesehen”, weiß Hagen Reeck.
Deutlich besser machten es seine Fußballer, die nach 20 Spieltagen mit einer Bilanz von 25 Punkten und 26:27 Toren auf Tabellenplatz neun rangieren,  zuletzt im Duell gegen den Spitzenreiter. “Wir haben sowohl im offensiven Bereich als auch im Defensivverhalten überzeugt. An diese Leistung wollen wir gegen Pampow anknüpfen. Ich erwarte einen leidenschaftlichen Auftritt unseres Team”, stellt der VFC-Trainer klar. Im Vergleich zur Vorwoche muss er am Sonnabend seine Startelf erneut umstellen, da Marco Hartmann und David Schulz berufsbedingt fehlen. Ebenfalls nicht zur Verfügung steht Michal Protasewicz.