VFC-Kicker Denis-Roy Simdorn
zieht es zu seinem Heimatclub
Während die Verbandsliga-Fußballer des VFC den Klassenerhalt in der höchsten Spielklasse Mecklenburg-Vorpommerns bereits vor ihrem letzten Punktspiel der Saison am 15. Juni gegen den 1. FC Neubrandenburg II sicher in der Tasche haben, laufen die Vorbereitungen für die neue Spielzeit auf vollen Touren. Zwar ist die sportliche Zukunft von Torhüter Stefan Schmidt weiterhin offen, fest steht aber, dass Denis-Roy Simdorn nach der Sommerpause nicht mehr für den Club aus der Peenestadt auflaufen wird. Er wechselt nach der Saison zum Verbandsliga-Konkurrenten Greifswalder SV und kehrt somit zu seinem Heimatclub zurück, bei dem er einst das Fußball-ABC erlernte. "Ich habe seit kurzem wieder einen Job, da wird mir die Fahrerei nach Feierabend einfach zu viel. Der GSV hat mir ein sehr gutes Angebot unterbreitet. Hinzu kommt, dass ich sehr viele Spieler gut kenne. Ich werde mich dort auf jeden Fall wohl fühlen, wobei dies zweifellos auch in Anklam der Fall gewesen ist", sagt der 23-Jährige. Erst vor einem halben Jahr war Denis-Roy Simdorn vom Oberligisten FC Pommern Greifswald zum VFC gewechselt. "Nach meiner Zeit beim FC Pommern wollte ich in Anklam den Spaß am Fußball wiederfinden. Dies ist gelungen. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich beim VFC spielen durfte. Mannschaft, Vorstand und das Umfeld haben mich herzlich aufgenommen”, betont der Greifswalder, der mit dem FC Pommern vor zwei Jahren den Oberliga-Aufstieg perfekt gemacht hat und im Nachwuchsbereich unter anderem zwei Jahre lang für den FC Hansa Rostock aufgelaufen ist. Auf die vergangenen Monate in der Peenestadt blickt er durchweg zufrieden zurück: "Das ist ein gutes Team mit vielen geilen Typen. Auch der Trainer Hagen Reeck ist Bombe! Ich hoffe, dass der VFC auch in der nächsten Saison den Klassenerhalt packt." Wenn es die Zeit zulässt, will in Zukunft das eine oder andere Verbandsliga-Spiel der Peenestädter als Zuschauer verfolgen: "Ich habe in Anklam Freunde, diese Freundschaften will ich auch in Zukunft pflegen."
Bevor sich Simdorn endgültig aus der Peenestadt verabschiedet, will er mit dem Anklamer Team in acht Tagen vor heimischem Publikum im Duell gegen die Oberliga-Reserve des 1. FC Neubrandenburg einen erfolgreichen Saisonabschluss hinlegen: „Ich hoffe, dass mich der Trainer spielen lässt.“